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​Der Antrieb und seine Geschichte

Ernas Geschichte der Antriebseinheit

Der Motor

Alle Schiffe der Serie Erna Hellm I-VII wurden werftseitig mit einem Motor der Firma MWM („Mechanischen Werkstätte“ Mannheim, Typ 208) ausgerüstet. Die Motoren hatten eine Leistung von 40 PS. Bei dem Motor handelte es sich um einen Großserienmotor, der auch häufig in Traktoren z.B. der Marke Fendt verbaut war.

 

Die Erna Hellm III erhielt 1993 auf der Gabers Werft einen neuen Motor vom Typ MAN D0224. Auch hierbei handelt es sich um einen Großserienmotor, der in Traktoren, LKW’s und als Industriemotor eingesetzt wurde. Zusätzlich wurde der Motor mit einem Marine Umrüstungspaket der Fa. HAF aus Buchholz i.d. Nordheide ausgestattet. Der Motor ist auch heute noch weit verbreitet. Viele Ersatzteile sind noch erhältlich. 

 

Die Dämpferplatte (Hardyscheibe)

Die ursprünglich zwischen dem MAN Motor und dem Hurth Getriebe verbaute Vulcankupplung war zu hart ausgelegt und führte im Jahr 2020 zu einem Getriebeschaden. Die jetzt verbaute Kupplung ist von der Fa. R&D Typ 76AL 149. Diese Kupplung hat einen Verdrehwinkel von 30°anstatt der ursprünglichen 6° und ist wesentlich weicher ausgelegt.

 

Das Getriebe

Das Originalgetriebe am MWM Motor war ein Getriebe der Fa. Hüttenwerke Sonthofen, Typ LWR 50. Ernas MAN Motor wurde mit einem Hurth Getriebe (HSW630) ausgerüstet. Dieses wurde im Jahre 2020 durch ein baugleiches neues ZF Getriebe vom Typ ZF63 auf der Flint Werft ersetzt. Das Übersetzungs-verhältnis des Getriebes beträgt 2,78 im Vorwärtsgang und 2,80 im Rückwärtsgang. 

 

Die Schraube

Werftseitig wurden Schrauben der Fa. Rathjens aus Glückstadt verbaut. Auch Erna hat noch die Originalschraube der Fa. Rathjens. Deutlich ist eine Gravur erkennbar: Rathjens & Postler, Glückstadt / Elbe /RUF 8988. Wobei Postler eine alte Glückstädter Gießerei war, in der die Schiffsschrauben gegossen wurden. Die Schraube wurde zweimal bei der Firma Piening in Glückstadt überholt. 1993 anlässlich des Austausches des Motors und 2017 im Rahmen einer Aufarbeitung von Welle und Schraube. Die Fa. Rathjens gibt es noch heute und wird von dem Sohn des Gründers Robert Rathjens geführt. Die Gießerei Postel gibt es nicht mehr. 

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